Die Weisheit liegt in der Weitsicht der Aussage.

Weisheit ist nicht Wissen, sondern Erkennen.

Weisheit hat nichts mit Glauben zu tun.

Weisheit lernt man nicht aus Büchern.

Wo auch immer ein Begehren ist, da findest du Leiden. Wenn das Begehren aufhört, bist du frei vom Leiden. Nicht-Begehren ist der Weg zur Wahrheit.

Weil wir unsere Phantasie dazu benutzen, immer wieder neue Ideen und Vorstellungen zu erschaffen, und diese dann für die Wirklichkeit halten, leben wir dauernd in der Hölle.

Sobald du erkennst, dass die Natur von Wut und Freude leer ist, und du sie gehn lässt, befreist du dich vom Karma.

Sobald du aufhörst an etwas festzuhalten und die Dinge sein lässt, wirst du frei sein, sogar von Geburt und Tod. Du wirst alles transformieren.

Nicht über irgendetwas nachzudenken ist Zen. Sobald du das beherrschst, gehen, sitzen oder liegen; Alles was du machst ist Zen.

Gehe weiter als Worte. Gehe weiter als Gedanken.

Die endgültige Wahrheit liegt jenseits von Worten. Doktrinen sind Wörter. Sie sind nicht der Weg.

Der sittliche Mensch liebt seine Seele, der gewöhnliche sein Eigentum.

Der Mensch lebt ohne Geradheit. Ohne sie lebt er von glücklichen Zufällen und Ausweichen.

Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln. Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste. Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste. Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

Der Glaube ist für das Vorankommen des Menschen so unumgänglich nötig wie die Zugvorrichtung für den Wagen.

Der Edle wirkt nicht immer gleich: Aus der Ferne erscheint er streng, im Umgang ist er freundlich, in seinen Worten wirkt er fest und entschlossen.

Der Edle schämt sich, wenn seine Worte seine Taten übertreffen.

Der Edle bleibt fest in der Not. Wenn der Gemeine in Not kommt, so wird er trotzig.

Das Wasser haftet nicht an den Bergen, die Rache nicht an einem großen Herzen.

Das Rechte erkennen und nicht tun ist Mangel an Mut.

Das Leben ist ein dorniger Rosenstock und das Glück die Blüte.

Das Leben an einem Ort ist erst dann schön, wenn die Menschen ein gutes Verhältnis zueinander haben. Wie kann man einen Menschen weise nennen, der sich's aussuchen kann und sich doch nicht dort niederlässt, wo die Menschen gut zueinander sind?

Das Entscheidende am Wissen ist, dass man es beherzigt und anwendet.

Damit nicht Sonn und Mond umsonst die Bahn beschlossen, Freut euch der Ruh, ihr Weggenossen.

Bildung soll allen zugänglich sein. Man darf keine Standesunterschiede machen.

Bei Trauer bringe man sein ganzes Leid zum Ausdruck, aber man übertreibe nicht.

Bei Hofe redete er unbefangen, aber er wählte seine Worte mit Bedacht.

Begegne den Menschen mit der gleichen Höflichkeit, mit der du einen teuren Gast empfängst.

An einem edlen Pferd schätzt man nicht seine Kraft, sondern seinen Charakter.

Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser.

Der Beginn der Weisheit ist die Definition der Begriffe.

Du fragst nach einer Rose - lauf vor den Dornen nicht davon. Du fragst nach dem Geliebten - lauf vor dir selbst nicht davon.

Der niederen Seele, die sich darauf beschränkt, den Garten zu bewundern, bleibt das Gesicht des Gärtners vorenthalten.

Binde zwei Vögel zusammen; sie werden nicht fliegen können obwohl sie nun vier Flügel haben.

Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.

Alt wird man wohl, wer aber klug?

Alles Gute, was geschieht, setzt das nächste in Bewegung.

Den Stil verbessern, das heißt den Gedanken verbessern.

Lob und Tadel bringen den Weisen nicht aus dem Gleichgewicht.

Jedes Leben hat sein Maß an Leid. Manchmal bewirkt eben dieses unser Erwachen.

Ihr selbst müßt euch Mühe geben, die Erwachsenen weisen nur den Weg.

Hat jemand Einsicht gewonnen und gepflegt, hat der Tod nicht Gewalt über ihn.

Ein Mensch, der wenig lernt, trottet wie ein Ochse durchs Leben; an Fleisch nimmt er zu, an Geist nicht.

Du wirst morgen sein, was Du heute denkst.

Der Weg liegt nicht im Himmel. Der Weg liegt im Herzen.

Der Geist ist alles - was du denkst, das wirst du.

Denn Willen nenne ich das Wirken, denn ist der Wille da, so wirkt man, sei es in Werken, Worten oder Gedanken.

Erlange nicht die Welt und verliere deine Seele. Weisheit ist besser als Silber oder Gold.

Ich denke niemals an die Zukunft. Sie kommt früh genug.