Humanität besteht darin, daß niemals ein Mensch einem Zweck geopfert wird.

Die Kriegsgräberstätten sind die großen Prediger des Friedens, und ihre Bedeutung als solche wird immer mehr zunehmen.

Suche Stunden der Sammlung, damit die Seele zu dir sprechen kann.

Was uns eigentlich zu Bewußtsein kommen sollte ist dies: daß wir als Übermenschen zu Unmenschen geworden sind.

Wenn deine Seele keinen Sonntag hat, dann verdorrt sie.

Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen.

Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen.

Das Fundament des Rechts ist die Humanität.

Mit dem Herzen zu denken, ist die rechte Art für die Menschen.

Niemand kann vor seiner Zeit davonlaufen.

Tiefe Wahrheit tritt nicht anspruchsvoll auf.

Wir müssen uns hüten, denen, die wir lieben, Mangel an Vertrauen vorzuwerfen, wenn sie uns nicht jederzeit in alle Ecken ihres Herzens einblicken lassen.

Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.

Was ein Mensch an Gütigkeit in die Welt hinausgibt, arbeitet an den Herzen und dem Denken der Menschen.

Kraft macht keinen Lärm. Sie ist da und wirkt.

Der ärmste Mensch ist der, der keine Beschäftigung hat.

Mich interessiert vor allem die Zukunft, denn das ist die Zeit, in der ich leben werde.

Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind.

Man darf nur das lehren, was man auch leben kann.

Wagen wir, die Dinge zu sehen, wie sie sind.

Der moderne Mensch wird in einem Tätigkeitstaumel gehalten, damit er nicht zum Nachdenken über den Sinn seines Lebens und der Welt kommt.

Wir haben im Leben darum zu ringen, so denkend und so empfindend zu bleiben, wie wir es in der Jugend waren.

Auf die Füße kommt unsere Welt erst wieder, wenn sie sich beibringen läßt, daß ihr Heil nicht in Maßnahmen, sondern in neuen Gesinnungen besteht.

Von dem, was unser innerliches Erleben ausmacht, können wir auch unsern Vertrautesten nur Bruchstücke mitteilen.

Das Wenige, das du tun kannst, ist viel.

Alles wahre Erkennen geht in Erleben über.

In die Tatsache, daß wir einer dem andern Geheimnis sind, haben wir uns zu ergeben.

Die Wahrheit hat keine Stunde. Ihre Zeit ist gerade dann, wann sie am unzeitgemäßesten erscheint.

Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen.

Wir dürfen Tod und Leid über ein Tier nur bringen, wenn eine unentrinnbare Notwendigkeit dafür vorliegt, und wir müssen alle das Grausige empfinden, das darin liegt, daß wir aus Gedankenlosigkeit leiden machen und töten.

Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.

Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.

Unser Nächster ist nicht nur der Mensch. Unsere Nächsten sind alle Wesen. Deshalb glaube ich, daß der Begriff der Ehrfurcht vor dem Leben unseren Gedanken der Humanität mehr Tiefe, mehr Größe und mehr Wirksamkeit verleiht. Die Probleme sind nur durch Gesinnung zu lösen!

Wir sehen in den anderen Menschen nicht Mitmenschen, sondern Nebenmenschen – das ist der Fehler.

Wer die Ärmsten dieser Welt gesehen hat, fühlt sich reich genug zu helfen.

Mit zwanzig Jahren hat jeder das Gesicht, das Gott ihm gegeben hat, mit vierzig das Gesicht, das ihm das Leben gegeben hat, und mit sechzig das Gesicht, das er verdient.

Es gibt auf der Welt über dreißig Millionen Gesetze, um die zehn Gebote durchzuführen.

Keine Zukunft vermag gutzumachen, was du in der Gegenwart versäumst.

Der aus der Wahrheit kommende Geist ist stärker als die Macht der Verhältnisse.

Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst.

Es ist besser, hohe Grundsätze zu haben, die man befolgt, als noch höhere, die man außer acht läßt.

Das Wissen hat Grenzen, das Denken nicht!